Der Protonengradient ist ein Konzentrationsunterschied von Protonen beiderseits einer Membran – vergleichbar mit Wasser, das sich hinter einem Staudamm aufstaut. Die Pflanze baut ihn mithilfe der Energie aus der Elektronen-Transportkette auf, indem sie Protonen auf eine Seite pumpt. Der entstehende Druck ist gespeicherte Energie, die nur darauf wartet, sich zu entladen. Genau dieses Gefälle treibt anschließend die ATP-Synthase an – der Protonengradient ist also die Zwischenwährung zwischen Licht und chemischer Energie.
Protonengradient
Biologie