Die Stigmatisierung ist das gesellschaftliche Nachbeben der Verbotszeit – das über Jahrzehnte gewachsene Bild vom Cannabiskonsumenten als leistungsschwachem Aussteiger oder gar Kriminellen. Ihre Wurzeln liegen in der Prohibitions-Ära, deren Kampagnen bewusst Angst und Ablehnung schürten. Solche Zuschreibungen wirken lange nach: Sie beeinflussen, wie offen Menschen über ihren Konsum sprechen, wie Ärzte und Arbeitgeber reagieren und wie die Politik das Thema behandelt. Der Abbau dieses Stigmas gehört zu den langwierigsten Aufgaben der Legalisierung.
Stigmatisierung
Kultur
Verwandte Begriffe
- Prohibitions-Ära — Kultur