Beim Topping kappt man die oberste Triebspitze der Pflanze – ein gezielter Schnitt mit großer Wirkung. Er bricht die Apikaldominanz, jene hormonelle Vorherrschaft des Haupttriebs, die sonst die Seitentriebe klein hält. Als Antwort bildet die Pflanze statt einer Spitze gleich zwei oder mehr neue Leittriebe aus und wächst buschiger. So verteilt sich das Wachstum auf mehrere gleichwertige Blütenspitzen. Topping kostet die Pflanze ein paar Tage Erholung, zahlt sich aber in Ertrag und Struktur aus.
Topping
Kultivierung
Verwandte Begriffe
- Apikaldominanz — Biologie