Die Rezeptor-Affinität & Selektivität beschreibt, wie fest und wie wählerisch ein Wirkstoff an seine Zielrezeptoren bindet. Die Affinität sagt, wie stark die Bindung ist – je höher, desto zuverlässiger dockt der Stoff an. Die Selektivität beschreibt, wie gezielt er nur bestimmte Rezeptoren anspricht und andere in Ruhe lässt. THC etwa bindet sowohl an CB1 als auch an CB2, während manche Stoffe deutlich wählerischer sind. Beide Eigenschaften zusammen bestimmen, wo und wie präzise eine Substanz wirkt – und damit auch, wie berechenbar ihre Effekte sind.
Rezeptor-Affinität & Selektivität
Medizin