Gilgamesch, halb Gott und halb Mensch, ist der sagenhafte König von Uruk und die Hauptfigur des ältesten überlieferten Epos der Weltliteratur. Zu Beginn regiert er als übermütiger, seine Untertanen bedrängender Herrscher, bis ihm mit Enkidu ein ebenbürtiger Gefährte entgegentritt, der aus seinem Feind zum engsten Freund wird.
Der Verlust dieses Freundes stürzt ihn in eine Krise, aus der die Suche nach Unsterblichkeit entsteht: Getrieben von der Angst vor dem eigenen Tod, zieht Gilgamesch bis an die Grenzen der bekannten Welt, um dem Schicksal der Sterblichkeit zu entkommen.